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Nach einer Weideverletzung vor einigen Jahren wurde bei meiner Islandstute ein kaputter Meniskus und kaputte Kreuzbänder festgestellt (Kreuzbänder angerissen und überdehnt). Die Diagnose der Tierärzte war niederschmetternd: 50:50, dass sie wieder geritten werden kann. Nach langer Weidepause, Boxenruhe und antrainieren über 1 Jahr lief sie sogar wieder Turnier bis zu 6er Noten womit ich niemals gerechnet habe. Einige Tage waren gut, einige Tage waren schlechter und das Knie machte ihr zu schaffen. Bis vor einigen Monaten konnte ich sie „ohne Problem“ trainieren bis es immer schlechter wurde. Holly lies sich nicht mehr formen, nicht mehr versammeln, nicht mehr über den Rücken reiten. Der Tölt war trabig und durchgebrochen egal wieviel man versuchte ihr zu helfen. Lahmen war nicht erkennbar, aber es war einfach komisch. Nach einigen Monaten nur Schrittarbeit und viel Bodenarbeit wurde und wurde es einfach nicht besser. Akut konnte nichts gefunden werden also hab ich mich damit abgefunden, dass sie von nun an mit ihren 9 Jahren nur noch ein Schritt Ausreitpferd werden würde oder sogar nur ein Bodenarbeitspferd.

 

Jana von @equintensity rief mich nachdem sie meine Geschichte auf Instagram verfolgte an, und fragte ob ich die Vitafloor nicht ausprobieren möchte.

 

Nachdem die Platte also bei mir am Stall stand stellte ich auch meine Bina auf die Platte. Kleine Gelenke, feine Beine, überbautes Gebäude, kaum Widerrist….usw. Zusammengefasst: Ein Pferd dem es schwer fällt sich selbst zu tragen. Jana erstellte mir einen Trainingsplan und erklärte mir die Nutzung, welche wirklich absolut kinderleicht ist mit nur 2 Schaltern. Meine Stute mit dem kaputten Knie durfte 3x am Tag á 5 Minuten rauf und meine Bina insgesamt 15-20min, was ich auf vor und nach dem Reiten aufteilte. Nach dem ersten Ritt beider Pferde hatte ich das Gefühl alles war anders. Holly konnte man wieder formen. Über den Rücken reiten. Bina war nicht mehr so spanning im Tölt. Die Aufwärmphase war deutlich verkürzt und ihr fiel es deutlich leichter sich selbst zu tragen. Ob das alles von der Vitafloor kommen konnte? Naja – nein. Das kann ich nicht glauben. 2ter Tag das Gleiche: Holly war langsam wieder normal „reitbar“ – Bina super schnell locker im Rücken, viel motivierter, ich kam zum Treiben an die Hinterbeine OHNE, dass ich mein restliches Training verändert habe. Die Tage vergingen und Holly lief immer besser, konnte wieder immer mehr Last aufnehmen. Auch Bina verbesserte sich von Tag zu Tag. Es war ein wahrer Genuss meine Pferde in diesen 2 Wochen zu reiten. Es gab KEINEN schlechten Tag. Nach knappen 12 Tagen traute ich mich Holly mal wieder zu galoppieren. In der Hoffnung das das Bein hält. Laut Jana sollte Sie nach 14 Tagen fast wieder normal laufen. Und was soll ich sagen? Es ging ohne Probleme! Natürlich etwas holpriger nachdem ich sie einige Monate nicht mehr unter dem Sattel galoppiert habe, aber es war möglich sie „zu reiten“. Ein Pferd das durch eine schwerwiegende Verletzung fast von aufgegeben wurde konnte wieder anfangen werden voll zu belasten. Für mich ist die Vitafloor eine Art Wundergerät. Ich möchte sie gar nicht zu hoch loben, denn dann erscheint es unglaubwürdig. Aber für mich und meine Pferde kann ich sagen, dass ich bei keinem anderen Gerät oder Behandlung einen derartigen Effekt feststellen konnte. Für mich persönlich gehört die Vitafloor in jeden Stall und sollte zu einem MUST HAVE werden.“

 

Lisa Brimm